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Bodenregeneration

Aerifizieren und Besanden

Dabei handelt es sich um zwei sinnvolle und mögliche Maßnahmen zur Bodenbearbeitung im Rasen, ohne die Narbe stark zu zerstören. Mit beiden wird insbesondere der Boden/Luft- und der Boden/Wasserhaushalt positiv beeinflusst. Denn die Graswurzeln brauchen auch Luft zum Wachstum. Ist der Boden jedoch dicht, fest, tonig etc., ist der Gas- und Wasseraustausch gestört. Im Extrem kann Wasser nicht versickern und bleibt oberflächlich auf dem Rasen stehen.

Aerifizieren
Beim Aerifizieren werden mechanisch bis zu 8 cm tiefe Löcher in den Rasen gestochen. Entweder mit „Vollzinken" angespitzten Metallstäben, die das Erdreich nach außen verdrängen oder mit „Hohlzinken“, Metallhülsen, die in den Boden eindringen und den in der Hülse steckenden Boden entfernen. Die „Stöpsel“ bleiben auf dem Rasen liegen und können entfernt werden.
Die Effektivität der Maßnahme hängt sehr stark von der Dichte der Zinken bzw. der Einstiche ab. Sie ergibt sich aus der Anzahl von Zinken am Gerät und der Arbeitsgeschwindigkeit. Je mehr Einstiche pro Flächeneinheit gemacht werden, desto wirksamer ist die Maßnahme.

Besanden
Die entstandenen Löcher werden anschließend mit trockenem Sand verfüllt. Dieser wird flächig ausgebracht und schließlich leicht in die Löcher gekehrt. 1 – 3 Liter je m⊃2;; sind sinnvoll und notwendig, um die Löcher gut zu verfüllen.
Verwendet werden sollten grobe und scharfkantige Sande. Das erhöht das Porenvolumen. Wasser kann leichter abfließen und Luft besser an die Wurzeln gelangen. Eine Beratung durch einen Fachhändler ist anzuraten. Gewaschener Sand, bei dem dadurch abschlämmbare Feinteile entfernt wurden, ist vorzuziehen.

Quelle: DSV (Deutsche Saat Veredelung 2007)

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